10) Der Fall Stephan2

Eine überraschende Wendung im Fall Stephan2 hat sich ereignet. Ausgerechnet der von uns bisher nicht sonderlich gut eingestufe User dekumatland hat begonnen, gegen Stephan2s Sperre auszusprechen. Er löste damit eine Welle aus. Noch nie hat sich jemals eine solche Welle der Solidarität mit einem gesperrten User zugetragen. Immerhin, hat sich die Community hinter jemand gesperrten gestellt.

Die Moderation hat den Thread geschlossen – eine aussichtslose Aktion, denn hier wird die Diskussion weitergehen.

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3 Gedanken zu “10) Der Fall Stephan2”

  1. Die Verarbeitung der Diskussion zu Stephan2 wird noch etwas dauern. Trotzdem, eine interessante Erkenntnis dürfte gleich jetzt schon vorausgeschickt werden: flavius-sterius und solwac, die Stephan2 provoziert haben, haben sich in dieser Diskussion nicht beteiligt und auch sonst kaum mehr geschrieben.

    Ob sie sich wie Ursi auch eine Auszeit gönnen? Naja, hätten wir nichts dagegen. Auch für längere Zeit.

  2. Für uns ist die Erfahrung der Solidaritätswelle von Stephan2 etwas ganz neues und unerwartetes. Bisher gab es ja fast nie eine Solidaritätsbekennung oder zumindest eine kritische Nachfrage – wir können uns erinnern an den Fall Caddy, wo Panzerreiter eingriff, und dann an den Fall Norvegia, wo der User Barbarossa kritisch nachfragte (norvegias Sperre wurde nie in den Bekanntmachungen aufgeführt). Gebracht hat das natürlich nichts.

    Bei Stephan2 sprengt es allen bisher bekannten Rahmen. Eingeleitet wurde es, kurz nach Mitternacht am 7.4. durch dekumatland, kurz nach 6 Uhr morgens gefolgt vom sonst stillen, aber hier zur rechten Zeit am rechten Ort das richtige sagende Lafayette II., dann Riothamus, Galeotto und Klaus – in so kurzer Zeit, dass wirklich nicht von Absprache ausgegangen werden kann, sondern vom spontanten Geist der Freiheit und des Rechts.

    Dann um 09.30 die erste arrogante Einlassung der „Moderation“, interessanterweise nicht unter dem Nick eines der „Moderatoren“ sondern unter der unpersönlichen Variante „Moderatorenteam“.

    Hier der wichtigste Teil:

    „Mit der Sperre werden die wesentlichen Gründe benannt. Die Moderation hat weder in der Vergangenheit, noch wird das zukünftig der Fall sein, Details über Vorfälle im Forum ausgebreitet und besprochen.

    Den Mitgliedern sollte bewusst sein, dass jeweilige Wahrnehmungen im Internet eng begrenzt sind, oder auf kaum überschaubaren Behauptungen beruhen, und durch Aktivitäten im Forum geprägt sind, soweit sie einem überhaupt zur Kenntnis gelangen.“

    Jaja, die Wahrnehmungen der User sind eng begrenzt, aber nicht so eng wie ihr denkt. Die haben jetzt hoffentlich eure Willkür endlich begriffen. Das Details nicht bekanntgegeben werden, ist ja klar, sonst würdet ihr euch blamieren.

    Stephan2 hat dies hier im Kapitel „Sperrungen“ dargelegt – ein Schreiben an Daniel Oswald, nota bene privat und vertraulich. Toll. Und da habt ihr in der Vergangenheit Leute gesperrt, die vertrauliche Inhalte von Pns (die ihr wohl sowieso mitgelesen habt) im Forum eingestellt haben. Also, meine lieben Mobber – schämt ihr euch eigentlich nicht?

    Eure Wahrnehmungen sind es, die eng begrenzt sind. Auf euer Ego. Und ihr denkt eure selbstherrlich-arroganten kommt ihr durch. Naja, bis jetzt ging das so. Aber einmal ist Schluss.

    Time to say good bye.

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    Tretet zurück. Solange es noch geht.

    Morgen geht hier mit dem gleichen Fleisse an die gleiche Scheisse. Dann mehr von Ingeborgs Provokationen. (Ingeborgs Profil könnt Ihr unter „Vorstellung der User“ nachschauen).

  3. Nach der arroganten Einlassung der Moderation gibt es zunächst eine loyalistische Einlassung von thanepower, dann Gegner der Sperre Galeotto, einige Diskussionen, auch Riothamus, dann auch excideuil und Iamnex, schliesslich auch muheijo, der bedauert, ein weiteres green only Mitglied verloren zu haben. Warum wohl die green only so oft gesperrt werden? oglokea (Doppelaccount), Marek1964 (fortgesetzter Missbrauch des Bewertungssystems) und nun also Stephan2, dazwischen Rena8, die gemobbt wurde.

    Und dann schaltet sich in die Diskussion wieder der Loyalisten Hardliner thanepower vor allem mit der grössenwahnsinnigen Einlassung, wie sehr die rechte Szene die Demontage des GF will. Richtig, wenn etwas eine totalitäre Organisation braucht, sind es Feindbilder. Ansonsten richtet es sich ja seit Jahren selbst zu Grunde.

    Das GF soll von Holocaustrelativierern demontiert werden? Na, vielleicht auch im Gegenteil, Rechtsradikale zitieren bisweilen gern das GF. Siehe hier:

    http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=8330&p=62990

    Ein Holocaustleugnerforum, dass aber hocherfreut das GF zitiert, dass sie studiert sind. Es zeigt aber auch: die Holocaustleugner suchen sicher keine Foren, die in Deutschland beheimatet sind, auf. Viel zu gefährlich, wenn sie in Deutschland eine IP haben. Da kann schon mal der Verfassungsschutz aktiv werden. Also lieber gleich auf die Tonga Islands oder weiss der Teufel wo sonst auch immer diese Pages registriert sind. Da können sie sich in ihrem „manuellen Schnehöhenanzeige“, wie es Ingeborg ausdrücken würde, ausüben und gerne die Diskussion aufnehmehen.

    Die braune Gefahr, wie diejenige von Stalin-verhamlosern, Armeniermassenmord Leugnern oder sonstigen Spinnern, wird kaum noch das GF aufsuchen.

    Aber das Schreckgespenst dient dazu, die eigene Community im Griff zu behalten.

    Nach thanepowers Einlassung versuchen Galeotto und Riothamus nochmal das Wort für eine temporäre Sperre zu reden, Hochinteressanterweise auch Dieter, den wir sonst auch eher als Loyalisten kennen, dann nochmal deku. Es folgt die loyalistische Einlassung von ashigaru, Moderatoren haben auch Recht auf Schutz gegen Mobbing.

    Mobbing gegen die Moderation??????

    Da sagen wir: Hahaha.

    Das ist wie, wenn man sagen würde, Stalin oder Hitler wären von Thomas Mann oder Leo Trotzky gemobbt worden. Wer alle Machtfäden in der Hand hält, braucht kein Mobbing zu fürchten. Die Moderation kann Mitglieder verwarnen oder Sperren, mit wahren oder fingierten Gründen, mit solchen, die im Regelwerk verankert sind oder auch nicht, kann rote Bommel verschicken, Bewertungen mitlesen und locker auch veröffentlichen, Beiträge löschen, Threads schliessen und auch Pns mitlesen. Ganz abgesehen von den loyalen Mitmobbern, auf die man ja auch zählen kann.

    Und gegen dieses umfangreiche repressive Instrumentarium soll sich ein gemeiner Forianer allein wehren können, ja nicht wehren, sogar mobben können?????

    Das Beispiel Leo Trotzky aber lässt uns an was ganz anderes denken: Immer wieder werden Kritiker ausserhalb des Forums, meist ehemalige Mitglieder, angegangen. Dem Verlag vom G/Geschichte wurde mit Verleumdungsklagen gedroht, weil in dessen Forum sich einige Mitglieder über die Praktiken des GF ausgelassen haben, mitunter ein Mitglied, das unterdessen hier von einer anonymen Mailadresse verunglimpft wurde.

    Auf forum-geschichte.at will man deshalb diese Diskussionen nicht und auch auf geschichte-wissen.de nicht. Auf forum-geschichte.at wird ein Codewort für das GF verwendet.

    Vor kurzem erlitt der unschwer als Moderator des GF erkennbare User „Marvin” auf geschichte-wissen.de eine Niederlage. Marek1964 sprach dort vom “Mobberforum”. Eigentlich ging es gar nicht so sehr um das GF, eher darum, wie man passive Mitglieder für ein Forum aktiviert. Marvin intervenierte sogleich mit der süffisanten Bemerkung „bist du hier um über Geschichte oder Politik zu diskutieren oder um über andere Foren herzuziehen“ und verband das mit einer Beschwerde an die dortige Moderation. Diese wollte sogar der Beschwerde stattgeben und bat „Diskussionen über andere Foren über PN zu führen“, doch der Wiener Kampfdiskutierer Titus Feuerfuchs, der Schweizer Freigeist Red Scorpion, die im GF gesperrte Norvegia und schliesslich auch der gute Geist Dieter legten Widerspruch ein, worauf das „Mobberforum“ schliesslich, ungewollt, als GF dekodiert wurde. Marek1964 lief dann zur Hochform auf und demaskierte Marvin, der schliesslich entnervt zunächst sein ihn verratendes Profil, dann sein ganzes Account löschte. Ralph (beim GF Balduin) schloss schliesslich die ganze Diskussion, das sei der Streisand Effekt: Man will eine Information unterdrücken, aber am Schluss kommt das Gegenteil heraus. So isses, würde Dieter sagen.

    Und genau das war der allerletzte Tropfen, der bewirkte, dass das schon vorher bestandene, aber unentschlossene, lose in Kontakt gewesene Team, sich endgültig entschloss, diesen Blog zu gründen.

    Wir sind der SPIEGEL der Geschichtsforen.

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