03) Praktiken

Hier werden die verschiedenen Praktiken der „Moderation“ vorgestellt und Gegenstrategien empfohlen. Die einzelnen Praktiken in der Übersicht:

Die Praktiken haben zum Ziel, unliebsame Mitglieder loszuwerden. Man will ja nicht jedes Mitglied gleich sperren. Obwohl man hier im Vergleich zu den anderen Foren mit Abstand führt, hat man schon vorher allerlei Praktiken, sonst unliebsame Mitglieder aus dem Forum zu ekeln. Die Übersicht:

  • Rotbewertungen mit anonymen Texten
  • Rudeldiskussionen
  • Schliessen von Threads
  • Löschen von Beiträgen
  • Ermahnungen

Auch wenn das Mitglied das Forum verlassen hat, muss es nicht mit dem Ärger vorbei sein. Wenn Kritik ausserhalb geübt wurde, versuchte das GF immer wieder Kritik zu unterbinden. Darauf gehen wir im Kapitel „Rezensionen und Zensurversuche“ ein.

Ob die Mobderatoren diese Praktiken anwenden, weil sie daran Spass haben oder ob sie es aus Verblendung tun – wir wissen es nicht. Ursi halten wir für nicht besonders intelligent, deshalb können wir uns schon vorstellen, dass sie glaubt, dass das was sie tut, nötig ist, um Radikale und Störer aus dem so lieb gewordenen Forum fernzuhalten.

Bei Silesia und vor allem El Quijote glauben wir aber, dass es ihnen Spass macht, ein unfaires Spiel zu spielen – ihre Intelligenz ist hoch genug. Diesen Spass wollen wir so gut es geht unterbinden und User darauf aufmerksam machen.

Den Schaden, den die Gemeinschaft aller deutschsprachigen Geschichtsinteressierten dabei erfährt, sehen wir je länger wir uns damit befassen je gravierender. Denn die hohe Suchmaschinenwertung führt dazu, dass viele Interessierte zuerst im GF landen – und dort eben die Erfahrungen machen, die wir hier beschreiben. Leider versuchen es dann viele nicht woanders, sondern sagen sich, dass in Internetforen Psychopathen unterwegs sind und verzichten inskünftig auf Forenteilnahmen. Und das ist schade.

Deshalb gehört diesem Forum das Handwerk gelegt. Zumindest insofern, als hier ihre Praktiken enthüllt werden.

Advertisements

15 Gedanken zu “03) Praktiken”

  1. Die erste Mobbingpraktik, die wir vorstellen, sind die Rotberwertungen. Sie werden an unliebsame Mitglieder anonym mit zwar nicht wirklich beleidigenden, aber trotzdem demotivierenden Texten verteilt. Einer der Lieblingstexte, ist „So ein Unfug“. Sehr konstruktiv, die Kritik. Wer mehr negative als positive Bewertungen bekommt, erhält ein „rotes Renomée“.

    Ein roter Stern prangt dann unter seinem Usernick. Fährt man mit der Maus drüber, kommt der Text „zeigte in der Vergangenheit beschämendes Verhalten“ Bei einem Minus von 5 kommt „kann nur auf Besserung hoffen“. Man kann die Anzeige allerdings verbergen und es kommt ein grauer Stern. Man wird dann allerdings schon von dem einen oder anderen User angemacht, dass man das Renomée nicht zeigt.

    Die „Moderatoren“ wissen, wer wem welche Bewertung abgibt und überwachen das auch genau.

    Dies ist laut Auskunft eines langjährigen Mitglieds in erster Linie dazu da, Leute aus dem Forum zu ekeln, ohne sie sperren zu müssen. Soll auch von Daniel Oswald gebilligt werden, die Methode.

    Der Vorteil, den man erreichen kann, wenn man ein Mitglied in das negative Renomée bebommelt ergibt sich für unsere Mobber dadurch, dass das Mitglied die Schreibrechte für die sensiblen Bereiche verliert. Auch so kann man Leute am Schreiben hindern, ohne allzu viel erklären zu müssen.

    • UPDATE 18.8.2017: Die negativen Bewertungen wurden durch den Übergang auf die neue Software abgeschafft – der Software geschuldet, sagt Daniel Oswald. Die Bewertungen sind heute jedermann einsehbar unter dem jeweiligen Post.

      Zum ersten Mal, seit wir das Forum beobachten, ein Schritt zum Besseren. Ob das reichen wird, darf bezweifelt werden, da das Hauptproblem der Mobderation nicht angetastet wird, auch die unsinnige Schreibrechteregelung bleibt bestehen,

      MIt den anonymen Bewertungen verschwindet auch das negative Renomée mit den roten Sternen und den Maustexten „zeigte beschämendes Verhalten“ oder „kann nur auf Besserung hoffen.

  2. Was sind nun die besten Strategien gegen Rotbewertungen? Nun, auf keinen Fall irgendwohin Revancherote zu schicken. Solange man nämlich im neutralen oder roten Renomée ist, und nicht mehr als 20 Beiträge hat, zählt die Bewertung ohnehin nicht. Und es ist nicht die feine Art Revanchefouls zu begehen.

    Auch sollte man bedenken, dass die Moderation Einsicht in die Bewertungen und hat und die auch sehr gerne verfolgt. Ja, wir denken, das macht unseren lieben Mobderatoren richtig Spass. Informanten sprechen davon, dass vor allem El Quijote gerne rote rumschickt, um Revancherote der Betroffenen an andere zu provozieren. Die kann man dann sperren. Ein solcher Fall dürfte vor Weihnachten 2013 Isleifson gewesen sein. Hier dürfte das Motiv gewesen sein, dass Isleifson gerne Grüne auch an Aussenseiter geschickt hat.

    Bei Roten Bewertungen kann man ja gerne den sogenannten „Jammerthread“ (im Smalltalkbereich – Och weh und Ach – nur für registrierte User sichtbar) bemühen, wo man den link zum betroffenen Post und den Text der Bewertung einfügen kann. Wichtig: Den Text ganz genau eingeben, am besten kopieren, denn Ungenauigkeiten können der „Moderation“ dazu dienen, dem User zu unterstellen, die Bewertungen zu „erfinden“. So hat der später gesperrte User Party Crasher sich im Herbst 2013 beschwert, als Idiot bezeichnet worden zu sein, tatsächlich lautete der Text „Troll“. Was Ursi später dazu benutzte, Party Crasher zu beschuldigen „Bewertungstexte zu erfinden“. Naja, liebe Ursi, übertreiben oder erfinden sind zweierlei Dinge. Du selbst verdrehst ja auch nur zu gern das eine oder andere.

    Der Jammerthread wird auch dann und wann gerne geschlossen. Dann ist klar: Die „Moderation“ bereitet eine Mobbingoffensive vor.

    Man kann natürlich versuchen, sich via PN an wohlgeneigte User zu wenden, aber auich hier ist Vorsicht angebracht: Die „Moderation“ dürfte PN von unliebsamen Mitgliedern mitlesen.

    Das Einstellen von Bewertungen und Texten in den Jammerthread kann aber ein wertvolles Signal sein: Kommen mehr rote als grüne – denn natürlich bekämpft die „Moderation“ solches mit weiteren Roten – weiss man, dass man sich aus dem Forum zurückziehen muss. Aufhören schreiben, auch keine Bewertungen mehr leisten. Und sich bei http://www.geschichte-forum.forums.ag oder andere anmelden. Das aber haben wir glaube ich schon gesagt, oder?

  3. Cherusker sagte:

    Was mich wundert sind die Mobbing- und Einschüchterungsversuche bestimmter Mitglieder im GF? Ein Forum muß doch auch das Interesse haben, daß neue Beiträge und legale Ansichten aus Wissenschaft und Laientum veröffentlicht werden. Aber wer nicht die Meinung der Moderatoren vertritt, egal ob diese anderen Ansichten auch wissenschaftlich gestützt werden, der wird früher oder später gesperrt oder mit der kindlichen Bewertung mit „roten Sternen“ gebrandmarkt. Gewisse Moderatoren sorgen somit dafür, daß keine neuen Beiträge erscheinen. Soll so ein Forum einstauben? Wer ruft denn solche Seiten im Internet noch auf, wenn keine neuen Beiträge zu den Themen erscheinen? Verhindern diese Moderatoren im GF nicht den Bekannheitsgrad eines Forums? Ein Forum lebt doch auch von den Aufrufen……aber das scheint dort nicht von Interesse zu sein.

  4. Nun, lieber Cherusker, dazu gibt es einiges zu sagen. Es handelt sich hier um ein Unternehmen, das der Gründer schon lange sich selbst überlassen hat. In der Hand haben es nun einige Leute, die nicht die Interessen verfolgen, möglichst viele zufriedene User, Menschen guten Willens könnte man sagen, im Forum zu haben, sondern ihre persönlichen, destruktiven Bedürfnisse nicht monetärer Art zu befriedigen. Siehe „Moderatoren“. Die Möglichkeit des Machtmissbrauchs korrumpiert, auch geschichtskundige Leute, auch solche, die Antifaschismus an ihre Fahne geheftet haben.

    Nur: Durch die fast 600 000 Beiträge spült das www immer wieder neue Opfer für die Inquisition ans Land. Manche, wenn sie devot fragen, nimmt man gerne auf, andere, die nicht devot sind, werden gemobbt. Und dann hat man ja in den 10 Jahren eine Gefolgschaft von Kollaboranten gebildet, die mitmacht. Immerhin kommen so ein Dutzend Leute zu Stande, wobei deren gutes geschichtliches Wissen nicht in Frage gestellt wird. Leider nur geschichtliches Wissen – nicht der Wille, faire Diskussionen zu führen (wir werden noch nachweisen, dass selbst die Fähigkeit, faire Moderation die „Moderatoren“ besitzen, aber eben meist nicht anwenden, zumindest El Quijote und Silesia).

    Zwar hat in der Tat die Zahl der Beiträge wie User drastisch abgenommen – im Vergleich zu den goldenen Zeiten etwa auf weniger als ein Drittel.

    Bis der Daniel Oswald das allerdings merkt, kann viel Zeit vergehen. Denn das Forum lebt von Anzeigen, und die wiederum von Usern, die reinkommen, nicht aber unbedingt schreiben müssen. Angesichts des enormen Themenspeichers können unsere lieben Mobber noch lange ihr Unwesen treiben und ihre Komplexe auf Kosten anderer Geschichtsinteressierter kurieren, bis sich das auch auf die Beuscherzahl durchschlägt.

    Deshalb auch diese webpage, die diesen Prozess beschleunigen will und arglose User in andere Foren lenken will, http://www.geschichte-forum.forums.ag oder auch andere, die an uns herangetragen werden und unserer Prüfung standhalten.

    Natürlich könnte vielleicht die Verbraucherzentrale Bayern oder ein Anwaltsbüro eingreifen, das ist das rechtliche Risiko, das Daniel Oswald hat. Allerdings, seien wir ehrlich – es gibt ja schlimmeres Cybermobbing als ein paar gesperrte Mitglieder, die ja über Geschichte ja auch anderswo diskutieren können. Aber: viele Sperrungen dürften widerrechtlich sein und könnten so manches Anwaltsbüro interessieren, wenn es den Anstoss eines sauren Mitglieds bekommt. Wollen mal sehen. Vielleicht erleben wir ja wirklich, dass Daniel Oswald mal den Stecker zieht, wie selbst El Quijote mal angedroht hat (als sich User zu sehr beschwert hatten).

    Das GF ist eine deformierte Community, die, eingeleitet durch Daniels Oswald Unwille, Kritik zu empfangen und die falsche Auswahl von Moderatoren, denen er dann aber auch noch freie Hand liess und unwürdige Methoden – vor allem die anonymen Negativbewertungen und die Möglichkeit unkontrolliert zu sperren – in die Hand gab, irgendwann eingehen wird. Wie die KuK Monarchie oder der Kommunismus. Leider kann das recht lange gehen. Aber es ist an uns, den Prozess zu beschleunigen.

  5. Die grundlegendste aller Mobbingpraktiken ist das Sperren von Mitgliedern. Die häufige Sperrerei schafft Respekt vor den Moderatoren.

    Die Sperrungen werden mal befristet, für drei Tage, mal länger wie zwei Monate, oder gleich dauerhaft ausgesprochen.

    Man findet leicht heraus: Es gibt keine klare Linie. Für das gleiche „Vergehen“ kann man mal dauerhaft, mal für drei Tage gesperrt werden.

    Die Willkür herrscht hier. Gefährliche Oppositionelle – wie jetzt Stephan2 – werden gleich dauerhaft gesperrt.

    Sperrungen werde meist offiziell im Thread ganz oben bekanntgegeben, manchmal aber auch nicht. Auch da keine klare Line.

  6. Berliner sagte:

    Hallo Freunde,

    Eure Beobachtungen sind sehr interessant und decken sich mit meinen eigenen. Zu den Praktiken kann ich noch einiges sagen:
    Beteiligt man sich an einem Thema, insbesondere im Bereich der römischen Antike, trifft man unweigerlich auf El Quijote. Dieser hat zu jedem Thema seine Meinung, die die „unumstößliche Wahrheit“ darstellt. Entweder man schließt sich dieser Meinung an, auch wenn sie noch so falsch ist, oder man kann sich auf einen Konflikt gefasst machen.
    Im Verlauf eines solchen Konflikts bemerkt El Quijote nicht selten, dass er etwas daneben liegt. Sofort schalten sich „Helfer“ ein, wie tela, Tib.Gabinius oder anderen, die El Quijote unterstützen wollen. Leider reicht deren Halbwissen meistens nicht aus, um El Quijote eine fachliche Hilfe zu sein. Also wenden sie sich vom eigentlichen Thema ab und provozieren, zum Teil durch persönliche Beleidigungen. Wenn man sich das nicht gefallen lässt und protestiert oder sogar verbal zur Wehr setzt, ist das eigene Schicksal besiegelt. Es erfolgt eine Sperre (befristet oder unbefristet).

    Die Taktik ist eindeutig: El Quijote kann sich, wenn er fachlich nicht mehr weiter weiß, vornehm zurückhalten und schickt seine „nützlichen Idioten“ los, die durch ihre Narrenfreiheit keine Sorge vor einer Sperre haben müssen.

    Ist allerdings gerade keiner seiner Schergen zur Stelle, kann El Quijote auch schon mal selber dazu übergehen, unsachlich zu werden. Dann verliert er die Kontrolle und zeigt sein wahres Gesicht. Ist jemand so kühn, ihn auf sein Fehlverhalten hinzuweisen, wird kurzer Prozess gemacht (wie jüngst im Fall Armin Herrmann).

    Das alles sind sichere Anzeichen dafür, dass El Quijote von seiner Arbeit als Moderator im G-Forum frustriert ist. Die ständigen Diskussionen mit Teilnehmern, die eine andere Meinung als er vertreten, nerven ihn. Er hatte vielmehr gehofft, es würden geschichtsinteressierte Laien Fragen an ihn stellen, die er dann aufgrund seines enormen Wissens beantworten könnte. Er hatte sich auch gewünscht, man würde seine fachliche Kompetenz deutlicher würdigen und ihm größere Bewunderung entgegenbringen. Stattdessen missbrauchen Mitglieder sein Geschichtsforum, um ihn in Diskussionen zu geschichtlichen Themen zu verwickeln.
    Ich fordere deshalb:
    Raus mit diesen Störenfrieden! Wer nicht die Meinung von El Quijote vertritt, ist ein Troll! Oder ein Doppelaccount! Oder alles zusammen! Ein Doppeltroll!

  7. Auch für diesen Beitrag danke, lieber Berliner. Ja, dieser Mechanismus, dass bei unliebsamen Diskussionen plötzlich alle möglichen Helfer da sind, sieht man immer wieder. Notfalls mit unsinnigen Einwürfen.

  8. Bewertungssystem – eine Gesamtbetrachtung

    Das Bewertungssystem wird im Geschichtsforum immer wieder diskutiert und gehört zu den umstrittensten Themen seit Beginn des Forums. Der Grund ist einfach. Die Negativbewertungen (im GF meist Rotbewertungen genannt, da sie im Kontrollzentrum mit einem roten Stern erscheinen), zusammen mit anonymen Texten, sorgen immer wieder für böses Blut. Und für Diskussionen.

    Das Bewertungssystem wird ja überhaupt nicht in der Regeln erwähnt. Nur im Hilfstext, und da auch noch nicht mehr in der aktuellen Form, die Beschreibung ist schon mehrere Jahre nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

    Sie suggeriert eigentlich nur, dass das System gegen „Spielereien“ geschützt ist – wegen den Intervallen und der maximalen Bewertungszahl pro Tag (10). Mit Intervall ist gemeint, dass man ein Mitglied erst wieder bewerten kann, nachdem man 20 weitere bewertet hat. Bei der tiefen Mitgliederzahl kaum mehr sinnvoll, da sie künstlich nivelliert. Für Mitglieder, die sich nur in bestimmten Themengebieten bewegen, die zudem auch nur positiv bewerten wollen, ist das System nahezu unanwendbar.

    Nicht so für die Moderation. Die Moderatoren haben hohe Präsenz im Forum, sie verteilen gerne auch rote und können auch noch Bewertungen an alte Beiträge vergeben, ihre Bewertungspraxis wird von niemandem kontrolliert.

    Deshalb werden auch alle Versuche, das Bewertungssystem zu ändern, von der Moderation entweder verschleppt, bekämpft oder mit dem alibistischen Argument, der Admin wolle das nicht, abgewehrt. Weil das ein grosser programmiertechnischer Aufwand ist. Kenner der Forensoftware können nur schmunzeln. Aber eines ist klar: geändert wird es nicht.

    Schon 2011 wurde von Rena8 eine Umfrage durchgeführt, allerdings ermöglichte es Mehrfachnennungen. So kam es dazu, dass das Ergebnis schwer zu interpretieren war. Klar waren dann, bei genauer Analyse: Nur die drei damals aktiven Moderatoren und Dieter waren für eine Beibehaltung des Systems, eine klare Mehrheit würde eine Änderung zumindest begrüssen. Geändert wurde natürlich nichts.

    Im Sommer 2013 initierte dann Köbis17 die Abstimmung, die die Wiederholregel entweder beibehalten, oder aber von 20 auf 10 oder aber gar auf 0 senken sollte. Eine über 80% Mehrheit ergab den Wunsch nach Änderung dieser Regel. Es kam auch zur Sprache, dass es zu einem Mitgliederschwund kam, die natürlich die Anwendung des Bewertungssystem immer weniger möglich macht.

    Eine Diskussion entwickelte sich, bei dem schon einige Mitglieder ihren Unmut äusserten, dass sich der Admin nicht über den Wunsch nach Änderung äusserte – nach drei Monaten nota bene. Turgot äusserte, man sei geneigt, es als Missachtung zu interpretieren. Ein erstes Mal stieg Marek1964 in die Diskussion ein. Er brachte gewissermassen unternehmerische Sicht: ein Admin soll entweder das Forum verkaufen oder wirksam delegieren, dass es von jemand anderem betreut werden kann.

    El Quijote fuhr in der Folge auf, man soll das Bewertungssystem nicht zum Klotz am Bein von Daniel machen, sonst komme er und mache das Forum zu, wenn „immer über das Bewertungssystem gelästert wird“. Der User „KeineAhnung“ antwortete trocken „jepp, aber sicher nicht deswegen“. Galeotto sprach vom Totschlagargument.

    In der Folge schärfte El Quijote noch einmal die Diskussion mit dem unsinnigen Argument auf, dass man sich ein Urteil über einen Menschen erlaube, den man gar nicht kenne. Diesmal kein Totschlagsargument, sondern nur noch ein Unsinnsargument. Denn keiner hat über Daniel ein Gesamturteil erlaubt. Man hat sich nicht über das Privatleben von Daniel Oswald geäussert. Man har nur konstatiert, dass es nach zwei Monaten Zeit wäre, sich zum Userwunsch zu äussern und im Übrigen gefragt, wie er denn sonst seine Rolle als Admin zu interpretieren gedenke.

    Dann schaltete sich die graue Eminenz thanepower ein und sprach davon, dass man in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecke, dass im Forum entsetzlich gestritten werde. Dem widersprach Stephan2, dass der Smalltalk Bereich ja nicht öffentlich ist. Und erwähnte, dass eine Gemeinschaft, die sich nicht erneuere, dem Tode geweiht ist. Nochmal antwortete thanepower wie toll das Forum sei und nun konstatiert Marek1964, man solle dann halt doch gleich sagen, dass alles perfekt sei. Aber der Mitgliederschwund würde eine andere Sprache sprechen. Ferner bezeichnete er El Quijote er sei ein „Eskalator“ und kein „Moderator“. Silesia schloss dann für immer diesen Thread mit der Begründung, es würde nur noch ad Personam diskutiert. Diese Passagen wurden nach dem Erscheinen unseres Blogs gelöscht und sind auch nicht mehr auffindbar. Aber – wen es interessiert – Backup haben wir.

    Später wurde dann noch eine Abstimmung zur Bewertungsregel durchegeführt. Diesmal aber geheim (in früheren Abstimmungen wurde ersichtlich, wer wie abgestimmt hat). Ziemlich dreist dabei der Kommentar von El Quijote, es solle ja demjenigen helfen, „der vernünftiger“ geworden ist, eine andere Meinung abzugeben.

    Ein eigentlich unverfrorenes Eingeständnis, dass die Abstimmung diesmal wohl manipuliert wird. Denn eine wesentlich höhere Stimmenanzahl, die das Gesamtergebnis der früheren Abstimmungen nahezu auf den Kopf stellte – 45% der stimmenden waren mit dem System ohne wenn und aber zufrieden – was in den früheren Abstimmungen nur eine kleine Minderheit war.

    Uns ist klar: Die höhere Anzahl stimmenden müssen Karteileichen oder Sockenpuppen (oder Dummyaccounts) sein. So ist wohl das Thema endgültig durch – die Diskussion, die im Herbst dann doch kurzzeitig ausser Kontrolle garaten ist (vgl. auch Fazit zur Sperrung von Stephan2), dürfte damit endgültig ad acta gelegt werden, denn jetzt dürfte jeder im Forum gemerkt haben, dass keine Aussicht auf Änderungen dieses Systems besteht.

    Der Grund ist aber nicht, dass der Admin keine Zeit mehr hat. Die Änderungen können höchstwahrscheinlich von der Moderation durchgeführt werden. In jedem Fall würden sie höchstens ein paar Minuten in Anspruch nehmen.

    Der Grund ist, dass dieses wichtige Mobbingtool von der Moderation nicht in seiner Wirkung geschwächt werden soll.

    • Nur ein Nachtrag: Diese Diskussion wurde nach etwa einem Jahr um einige Beiträge – hauptsächlich solche von Marek1964 – „gesäubert“. Etwa ein weiteres Jahr später wurde die Hälfte der Diskussion gelöscht – und wieder später die ganze Diskussion einschliesslich Umfrageergebnis.

  9. Rudeldiskussionen – alle gegen einen – Basis des Mobbings

    Eine Methode, wie man unliebsame Mitglieder loswerden möchte, ist das Mittel der Rudeldiskussion. Es ist de erste Schritt, die Basis sozusagen. Ziemlich sicher nach Absprache versucht die Mobderation unliebsame Mitglieder loszuwerden, wie im Fall Armin Herrmann, Ostfale oder Gerd Franke.

    Das Mitglied sieht sich mit Verdrehungen oder Sticheleien, auch persönlicher Art konfrontiert. Im aktuellen Fall Ostfale, wird ihm vorgeworfen, „spekulativ“ zu argumentieren. Ja wie soll er den sonst Thesen entwickeln? Eine ähnliche Kategorie ist das einfordern von Quellen, bei denen man hofft, dass das betreffende Mitglied keine aufführen kann. Wird dann vielleicht wikipedia erwähnt, heisst es, der wiki link „zähle nicht wirklich“, da wikipedia unzuverlässig sei.

    Häufig werden Aussagen des Gemobbten verdreht, manchmal übertrieben oder ins Lächerliche gezogen.

    Manche Einwürfe sind nicht so weit weg von der Diskussion, manche recht dümmlich. Die Grenze zur Beleidigung weiss man zu wahren. Die soll aber der herausgeforderte überschreiten. Wenn er es tut – dann kan er gesperrt werden, unsere Mobber sind am Ziel.

    Wenn nicht, so muss er sich überlegen, auf welche der Einwürfe er reagiert – da sind es dann schon viele, die Frage, ob ihm das die viele Zeit Wert ist. Selbst wenn er recht tapfer Kontra gibt – es kann dann passieren das der Thread geschlossen wird. Häufig ist thanepower derjenige, der das im Hintergrund befiehlt.

    Im Idealfall, aus der Sicht der Mobderation, resigniert das gemobbte Mitglied und beendet die Diskussion, zieht sich dann auch aus dem Forum zurück. Denn meist ist die Mobderation nicht zufrieden damit, dass er im betreffenden Thread nicht mehr weiterdiskutiert – man will ihn ganz loswerden. Die Mobderation kennt kein Pardon – einmal unbeliebt, immer unbeliebt.

    Kombiniert wird das natürlich gerne mit den anonymen roten Bewertungen und ihren Kommentaren.

    Es kann aber auch schon vorkommen, dass andere, nicht mobbende Mitglieder in eine solche Diskussion sich einschalten – für unsere Mobber ärgerlich, aber nicht weiter tragisch. Dann halt ein andermal.

  10. Schliessen von Threads

    Eine Möglichkeit für die Mobderation, Diskussionen zu beenden ist das Schliessen von Threads. Dies wird vor allem dann gerne gemacht, wenn man Diskussionen nicht mehr Herr wird. Argumentiert ein unliebsames Mitglied der Moderation zu gut, ist auch das ein Mittel es mundtot zu machen.

    Manchmal wird der Thread dann gezielt wieder geöffnet, wenn die Co Mobber bereit sind, um die Diskussion „zuzumüllen“. Das unliebsame Mitglied sieht sich dann mit einer Vielzahl von EInwänden konfrontiert. Mancher User so gibt dann die Diskussion auf.

    Manche Threads werden auch für immer geschlossen.

  11. Löschen von Beiträgen

    Unliebsamen Mitgliedern werden gerne Beiträge gelöscht. Offiziell natürlich auch eine Methode, die bei Exzessen angewendet werden sollte.
    Aber wir sind oft Zeuge geworden, dass auch hier wieder unliebsame und entlarvende Beiträge entfernt werden – um eine Rezension auf ciao.de zu zitieren: Zensur pur.
    Wir haben auch schon Meldungen bekommen, dass Beiträge in problematischen Threads auch nach Monaten entfernt worden sind.

  12. Ermahnungen

    Auch hier eigentlich ein Instrument, das auch seriöse Moderatoren anwenden. Ein Mitglied, das sich danebenbenimmt, kann ermahnt werden. Dies erfolgt in der Regel durch eine Private Mitteilung von der Mobderation.
    Dabei ist man sich nicht zu schade, auch an den Haaren herbei gezogene Gründe zu konstruieren.

  13. Gegen diese Praktiken gibt es eigentlich keine Hilfsmittel. Gegen Rotbewertungen kann man sich im Jammerthread (och weh und ach…, Smalltalkbereich) wehren.
    Im Falle von Schliessen von Threads, Löschungen von Beiträgen oder Ermahnungen hilft nur ein Verlassen des Forums.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s