05) Sonstige Mobbings

In diesem Thread werden Beispiele erwähnt, wie Mitglieder gemobbt werden, ohne dass sie gesperrt worden sind. Wir haben ja schon erwähnt, dass die Sperrungen das mächtigste aller Mobbingninstrumente darstellen. Trotzdem: Die Fälle der sonstigen Mobbings zeigen, dass es wohl eine grosse Dunkelziffer von Geschichtsinteressierten gibt, die schon vorher aus dem Forum gemobbt worden sind. Durch Rotbewertungen, aber auch durch unfaire Diskussionen, geführt durch die „Moderation“, werden schon vorher Mitglieder mit unliebsamen Meinungen aus dem Forum geekelt oder zu angepasstem Verhalten geführt.

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18 Gedanken zu “05) Sonstige Mobbings”

  1. Gerd Franke – ein manischer Wagner Hasser

    Gerd Franke, ein offentischtlicher Kritiker von Richard Wagner, belebte im November den Thread, der vorher einige Monate still lag.

    Offenbar wurde er dekumatland, den wir als einen der Mobber noch vorstellen werden, missliebig. Zu Dekumatland gesellten sich später Dieter, Silesia und Ursi in bewährter Mobbingart. Ein Zitat von Gerd Franke zu einem NPD Prozess wird von dekumatland mit heimlicher Freude und vorgetäuschter Empörung als Versuch interpretiert, in die Neo Nazi Ecke gestellt zu werden. Silesia leistet willig moderative Unterstützung und schliesst für ein paar Stunden den Thread.

    Von Ursi würde man eigentlich für jüdische und Antisemitismus Themen Sensibilität erwarten, nimmt hier aber eine gegen den Richard Wagner Kritiker Franke Stellung. Er hätte behauptet, Wagner würde Hitler erklären. Hat er aber nicht getan. Nur mit erklären. Kleiner Unterschied. Den die „Moderation“ schon mal gerne übersieht, wenns drum geht, einen Neuen rauszumobben.

    Trotz zahlreicher weiterer Provokationen, der hämischen Einlassung von Dieter, es hätte ihm als „Wagner Hasser“ die Sprache verschlagen, aus dem dekumatland später den „manischen Wagner Hasser“ macht, von Rovere, er möge doch was schreiben, lässt er sich zu guter letzt ganz weg, der gute Gerd Franke. Hat er wohl recht getan. Nun ists aber so, wie Rovere prophezeit hat: Sist fad. Thread still.

    Wer sich die ganze Diskussion anschauen möchte, google geschichtsforum Wagner Franke, aber Vorsicht: Die ganze Diskussion hat fast 300 posts… Aber ein sehr anschauliches Beispiel für unfaire Diskussionen auf dem geschichtsforum.de, mit der willigen Billigung aller drei Moderatoren.

    Immerhin, eins hat die ganze Gschicht was gebracht (ausser, dass wir hier ein schönes Mobbing Beispiel haben): Wer auf google „manischer Wagner Hasser“ eingibt, findet den Thread unseres Mobberforums an erster oder zweiter Stelle. Es gibt offensichtlich keinen manischeren Wagner Hasser als Gerd Franke.

  2. Rena8 – green only und Worte auf die Goldwaage helfen nicht

    Rena8 hat vor Weihnachten zwei Rote an einem Tag bekommen. Erstaunlich, so eine liebe Person. Nach unseren Infos allerdings ergibt sich der Verdacht, dass sie rot bebommelt worde, weil sie dem einen oder anderen Aussenseiter eine positive Bewertung gegeben hat.

    Bitter beschwert sie sich, dass sie nicht mit den Wölfen heulen will.

    Tja, liebe Rena, wer gutes tut, wird im Geschichtsforum dafür bestraft. Und wenn er nicht mit den Wölfen heult, naja… wie sagten doch so manch totalitäre Organisationen? Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.

    Seither schreibt sie nur noch selten.

    Liebe Rena, such Dir doch ein anderes Forum. Und nimm Deine besten Freunde mit. Hier:
    http://www.geschichte-forum.forums.ag

  3. PoKy – Ein Astrologe beisst auf Granit.

    Ein etwas amüsanter Zeitgenosse hat sich ins Forum eingeschlichen. Ausgerechnet im Thread, den der Stalinist leonov eröffnet hat, stellt er die Theorie in den Raum, dass die Ausserirdischen die Pyramiden gebaut haben – klar, da beisst er auf Granit im Forum, Da versteht man keinen Spass. Rotes Renomée mit 7 Beiträgen…

  4. Staatsräson – im GF ja, aber anders

    Der User mit dem interessanten Nick Staatsräson. Einer der jetzt auch gemobbt wird, allerdings auch schon viel selbst dazu beigetragen hat, dass dem so ist. Gleich zu Beginn äussert er sich zur Community, dass sie wohl seit Sebastian Haffner nicht dazugelernt habe, Dazu legt er auch noch eine revisionistische Haltung zu 1914 an den Tag. Klar, so einer hat im GF kurze Lebenserwartung.

    Und trotzdem: Auch mit solchen Usern wird man nicht hart, aber fair fertig, man muss mobben.

    Cool stellt dieser User allerdings die besten Rotbewertungen als Fussnote zu seinen Posts:

    „Ablenkungsmanüver“(sic!), „Qualm statt“ (ja?!), „jetzt ist dir die kreide aus dem mund gefallen“

    Niveauvoller Umgang mit Meinungen anderer geht anders als mit anonymen Briefen. Aber das wissen wir ja.

  5. Fall Kiprian – auch wegen Protobulgaren kann man gemobbt werden

    Also, wer nicht weiss, dass es Protobulgaren gab, braucht sich nicht zu schämen. Wusste bei uns auch keiner.

    Tatsächlich kann aber ein User, der offensichtlich sich zu diesem Vorgängervolk der Bulgaren einiges weiss, viele gelesen hat, sich kultiviert ausdrückt, gemobbt werden.

    Mein Gott, wir können noch halbwegs verstehen, dass man in Deutschland über die Kriegsschuldfrage von 1914 sich in die Haare kriegen kann, auch wenn das jetzt auch bald 100 Jahre her ist.

    Aber ob die Protobulgaren, ein slawisches, ein türkisches oder iranisches Volk waren? Meine Mutter würde sagen: Eure Sorgen und Rothschilds Kohle.

    Aber im GF ist auch zu diesem Thema Mobbing möglich. Wie gesagt, Kiprian, offensichtlich Sprachwissenschafter, betritt ein Minenfeld: El Quiíjotes Territorium. Und der Egoman bekämpft da jeden Eindringling.

    Er argumentiert Sprachwissenschaftlich. Und so wird auch er gejagt und rot bebommelt.

    Immerhin: Er ist kultiviert, argumentiert und klinkt sich immer wieder aus den Diskussionen aus. Vernünftig. Hat jetzt ein blaues Renomée, bei über 200 Beiträgen wohl ein Gleichgewicht zwischen Leuten, die ihm mal Sympathiegrüne gegeben haben und El Quijotes Roten.

    Und: Gesperrt wurde er auch noch nicht. Weil er halt rechzeitig Pausen einlegt.

  6. oglokea sagte:

    Argus, wie Du siehst, ich bin dabei die Themen hier abklappern.
    Mobbing: ja , es kann passieren, überall.
    Das weiß ich selbe auch, ich war über jahrelang aufgeregt deswegen, weil entweder ich schreibe mit schlechte Deutsch, oder schreibe Metatexte, oder dies oder das.
    Aber jetzt bin ich gelassen, und interessiert mich einfach nicht.
    Wenn jemand schon genug alt, wie ich es bin, dann sollte lernen dies zu ignorieren.
    Ich habe auch gelernt, und jetzt springe ich nicht mehr auf jeden solche Ding.
    (Aber dass ich mich auch von die Metatexte „abgewöhnen“ kann, .. na ja… ich mache doch Mühe .. lach …)
    Wie soll ich das sagen jetzt, aber ich habe wirklich wegen die Kinder-vorher als Berufstätige in der Finanzbranche /Investitionsbrache etc einfach nicht persönlich mit der Net als User beschäftigte. Das tue ich nur ab Spätsommer 2010.
    Dementsprechend war ich vollkommen ahnungslos, dass in welche Schreibstil geht auf den Netz der Konversation. Und prompt habe ich von eine Pfütze in der andere getreten. Und überall nur Unverständnis gegenüber mich gekommen. Natürlich jetzt weiß ich schon, wie der Hase läuft, und bin dabei die von mir zerschlagene Scherben einzusammeln.
    Argus: hoffe, wirst Du von mir langsam nicht enttäuscht sein, aber über dekumatland kann ich persönlich nur gut schreiben. Ich habe viel geschmunzelt – heimlich natürlich- über einige seine Texte, oder meine Kopf ein wenig geschüttelt, lächelnd, aber in Ganz bin ich mit Ihm gut ausgekommen.
    Mit wem ich nicht gut ausgekommen auf den GF, darüber schreibe ich hier nicht.
    Ich neige nicht unbedingt darauf, mit jede unbedingt gut auszukommen, aber auf den Meinung bin, dass solche Dinge sollte zwischen den Betroffene geklärt sein.

  7. Mobbing gegen Maelonn – thanepower widerspricht man nicht

    Ein gegenwärtiges Mobbing läuft gegen den User Maelonn. Und ein wunderschönes Beispiel dafür, wer in diesem Forum das sagen hat: thanepower.

    Nach unserem Kenntnisstand machte sich Maelonn das erste Mal unbeliebt im Thread „Adel aus warlords“. Auch hier denkt man, ein eigentlich harmloser Thread. Aber auch hier kann man aber stolpern: Wenn man auf thanepowers Theorie der „Ausdifferenzierung der Gesellschaft“ mit Widerspruch reagiert – tja, dann kriegt man Probleme.

    http://www.geschichtsforum.de/696251-post28.html

    Tja, und dann läuft alles wie gehabt. Die üblichen Sockenpuppen und Kollaborateure wie Dieter, Sepiola, tejason, dekumatland sowie silesia und ursi jagen Maelonn – bis er entnervt aufgibt. Er wird in die Ecke der Leibniz Gesellschaft gerückt… bei einem Thema, ob aus reichen Warlords Adel entstehen kann..

    http://www.geschichtsforum.de/f72/adel-aus-reichen-warlords-47511/index6.html

    Dann gibt er fast fünf Monate Ruhe. Aber er kommt zurück, und gerät im Thema „Kult der Offensive“ erneut an thanepower. Tja, nichts gelernt. Aber wir geben zu, thanepower als graue Eminenz haben wir auch noch nicht so lange durchschaut – dank einem Hinweis eines Lesers erst.

    Ab diesem Post gehts los:

    http://www.geschichtsforum.de/f62/der-kult-der-offensive-48746/

    Danach „erfrecht“ sich Maelonn, sogar von thane Belege zu sehen wollen.

    Tja, ob das wohl gut geht? Wir sind gespannt. Ob er von selber geht, oder gesperrt wird, trotz fast sechsjähriger Mitgliedschaft – länger als thanepower. Aber Mitglieder mit einer so langen Mitgliedschaft werden eher selten gesperrt. Rote Bommel hat er schon reichlich bekommen.

    Schade, dass er seine Fähigkeiten und Energie in einem so fragwürdigen Forum verschwendet. Seine Gedanken sind bisweilen brilliant, auch unkonventionell. Vielleicht ist aber gerade das, was man in diesem Forum der Selbstdarsteller und Rechthaber nicht mag. Aber anderswo sicher willkommen, gerade in den alternativen Foren.

    • Mittlerweile ist es also soweit: Maelonn wurde gesperrt – angeblich wegen Doppleaccount. Dass wir Doppelaccounts als alibistische Sperrgründe sehen, kann man im Kapitel „Sperrungen“ nachlesen. Hier ist das auch ein fragwürdiger Fall – Maelonn hat seinen letzten Beitrag vor über einem Jahr geschrieben – nach einem Jahr kann man kaum einen User aufgrund einer IP identifizieren – jedenfalls nicht mit letzter Sicherheit.

      So gesehen wohl auch diese Sperre eine, die auf das Konto von thanepower gehen dürfte. Ärgerlich für den User Bottroper, der so in den Sog gezogen wurde.

  8. Vor zwei Tagen hat ein User Pete folgendes uns geschrieben:

    Verehrter Argus & Co., vorausgeschickt sei, dass ich im geschichtsforum.de weder angemeldet bin, noch als Gast mitschreibe oder sonstwie verbandelt oder involviert bin. Als an historischen Dingen sehr interessierter Dilletant habe ich auf der Suche nach einer speziellen Fragestellung sowohl das benannte Forum, als auch diesen Blog hier über einfache Suchanfrage aufgespürt. Neugierig geworden durch so mancherlei Anmerkung habe ich sowohl auf dieser Seite nachgelesen, als auch den einen oder anderen Faden in geschichtsforum.de aufmerksam nachverfolgt.
    Nun ergibt sich für mich als ziemlich unbedarftem Leser ein völlig anderes Bild, als Sie das hier schildern, insbesondere was den Faden “Der Kult der Offensive” und den von Ihnen so hoch gelobten User angeht. Für mich zeigt sich, dass in dem Forum eine sorgfältige und systematische Diskussionskultur auf recht hohem fachlichen Niveau vorherrscht, einige der Diskutanten über ein profundes Wissen verfügen und dieses in den Disputen auch sauber mit Quellenangaben belegen, und trotz der durchaus wissenschaftlichen Arbeitsweise ihre Gedanken präzise und verständlich machen können. Obgleich es auch kontrovers zugeht – ansonsten wäre es ja auch eher langweilig – scheint ein Reglement zu herrschen, das eine gewisse Disziplinierung erzeugt, die sich durchaus wohltuend gegenüber anderen vergleichbaren Foren auswirkt.
    Von Ihrem so hochgeschätzten User Maelonn kann man das hingegen nun nicht gerade behaupten. Dieser zeichnet sich zwar durch eine gewisse Eloquenz und offenbar auch Hyperaktivität aus, vom Niveau der Diskussion her ist er anderen Teilnehmern jedoch um Klassen unterlegen. Belege für die teilweise recht steilen Thesen werden im Gegensatz zur Mehrzahl der anderen Beteiligten nicht oder nur auf Nachfrage und dann in äußerst minderer Anzahl und Qualität erbracht, die Basis des tatsächlichen Wissens erscheint sehr dürftig, Thesen werden bis aufs Messer aggressiv verteidigt, auch wenn sie schon längst schlüssig widerlegt worden sind, die von anderen vorgebrachten Belege, die er im Übrigen reichlich und ohne Aufforderung serviert bekam, werden erst einmal grundsätzlich angezweifelt in Bezug auf Vollständigkeit, Zusammenhänge, Wahrheitsgehalte, Kompetenzen der Autoren etc. Bemerkenswert finde ich, dass er reihenweise (offenbar aus Unkenntnis) bekannten Fachleuten und Autoren die Kenntnisse und Fähigkeiten abspricht, die von ihm als Kronzeugen ins Feld geführten Autoren dann aber – nach eigenem Zeugnis – nicht einmal vollständig inhaliert hat. Unkonventionell würde ich das auch bezeichnen, aber brilliant? Da versteht ja möglicherweise jeder was anderes drunter.
    Unangenehm auch, dass er offenbar immer das letzte Wort behalten möchte und mit dem Sticheln und Provozieren auch dann nicht ablassen kann, wenn seine Sparringspartner die Angelegenheit schon längst ad acta gelegt haben. Auch dafür gibt es in dem Faden ein prägnantes Beispiel. Der wird nicht gemobbt, wirklich nicht, der sucht den Streit und manchmal bekommt er ihn dann halt auch. Wenn Sie die vermeintlichen Rechthaber und Selbstdarsteller in dem Forum kritisieren, dann gehört Ihr Maelonn unbedingt mit dazu.
    O.K., Ihr Gezänk mit den Leuten aus dem geschichtsforum.de geht mich nix an. Nur sollten Sie wissen, dass es unbeteiligte Zuschauer gibt, die das Geschehen aus eigener Anschauung etwas anders bewerten würden.
    Und nun bin ich gespannt, wie Ihre Toleranz ausschaut, die Sie ja offensichtlich im von Ihnen kritisierten Forum so vermissen.
    Gruß Pete

    • Kesselflicka sagte:

      Pete, ich kann zum konkretem Fall und zum Mobbing nichts sagen, aber mir erhellt sich hier beim lesen so einiges.
      Diese anonymen, kindischen Rotbewertungen kamen mir gleich seltsam vor.
      Das aus pc Gründen Kommentare gelöscht werden, hab ich selbst erlebt. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, auch wenn es so gewesen ist. Geschichtsklitterung nennt man so etwas.
      Keine objektive Aufarbeitung. Aber das bin ich gewöhnt von Foren die sich gern den linken Anstrich geben. Aber ehrlich, wer sich zu einer politischen Richtung bekennt, kann schon nicht objektiv sein.

  9. Wir haben nun die lange Einlassung von Pete gelesen. Der letzte Satz zeigt den Zweifel daran, ob wir es denn wirklich mit der Toleranz, die wir im GF vermissen, selbst genau nehmen. Dazu gibt es folgendes zu sagen:

    Wir sind ein Blog und kein Forum. Daraus ergibt sich, dass wir eine Redaktion sind, die natürlich auf die Lesbarkeit ihres Mediums achtet. Wir können also nicht immer alles einstellen, das uns zugestellt wird. Aber für dieses Mal machen wir es, obwohl die Einlassung von Pete recht lang ist.

    Das Ziel dieses Blogs ist es, dass sich jeder User seine Ansicht selbst machen kann. Es steht ihm frei, sich dann selbst ein Bild des geschichtsforum.de zu machen. Unsere Zielgruppe sind in erster Linie neue User, irritierte User und uE zu unrecht Gesperrte User dieses Forums.

    Bei Pete handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Anhänger des GF, auch wenn er anderes schreibt. Verschiedene Argumente sprechen dafür. Die Kritik an Maelonn zeigt dies, auch das Argument der mangelnden Quellenvorlage – ein Standardargument im GF. Maelonn hat eine These, die sich auch ohne grosse Analyse von Wälzern aufstellen lässt. Es geht um Interpretation und nicht um das Aufstellen von Fakten. Dass er anderen um Klassen unterlegen argumentiert? Es möge sich jeder seinen Meinung machen – wenn er den langen Thread den überhaupt lesen möchte.

    Pete wirft ihm vor, hyperaktiv zu sein. In der Tat, schreibt Maelonn viel und hätte früher die Diskussion abschliessen können. Doch da ist er in diesem Forum bei weitem nicht der Einzige. In fast sechs Jahren Mitgliedschaft hat er weit weniger Beiträge geschrieben als beispielsweise Thanepower in fünf Jahren.

    Verdächtig aber an dieser Diskussion ist, dass offenbar eine Mehrheit sich gegen einen Einzelnen stellt. Natürlich kann das in Foren vorkommen, ist aber selten und meist dann der Fall, wenn eine Extremmeinung vertreten wird. Das sehen wir hier nicht. Die Mehrheit hätte die Diskussion beenden können, aber sie hat den Vorteil, dass sie sich nicht auf einzelne User beschränkt, aber auf mehrere User, das fällt weniger auf. Alle gegen einen – oder Rudeldiskussion, wie wir das nennen. Wir gehen davon aus, dass Absprachen stattfinden, sie können allerdings auch stillschweigend erfolgen – man ist ja eingespielt.

    Natürlich hat man nicht die Sicherheit, diese Rudeldiskussionen, die organisiert sind, von solchen zu unterscheiden, die sich einfach so ergeben.

    Die Diskussion im Thread „Kult der Offensive“ wurde tatsächlich erst nach der Veröffentlichung hier aufgegeben – stimmt, Maelonn hat jetzt den letzten Beitrag in diesem Thread. „Recht“ bekommen heisst das natürlich nicht. Der unabhängige Leser kann sich sicher seine eigene Meinung bilden, wenn einmal alle Fakten auf dem Tisch sind. Wer den letzten Post geschrieben hat, ist da unwichtig.

    Man kann sich auch über unseren Blog seine Meinung bilden. Wir verstehen uns als Antithese dieses Forums. Die Synthese kann sich jeder User selbst bilden.

  10. enki2014 sagte:

    Es wird Zeit, dass ich mich in diesem der Kritik am GF gewidmeten Forum mal zu Wort melde. Im GF führe ich den Nickname ´Chan´. In meinem Fall liegt kein Ausschluss aus dem GF vor, und es würde – sofern ich freiwillig darin verbleibe – dazu auch nie kommen, weil ich mich aller verbalen Provokationen seitens einiger GF-User zum Trotz nicht zu Äußerungen hinreißen lasse, die einen Ausschluss legitimieren. Zugegebenermaßen sind mir in jüngster Vergangenheit zwei formale Fehler unterlaufen (z.T. ausgedehnte Bezugnahmen auf tagespolitische Ereignisse), die mich an den Rand eines Ausschlusses brachten, was aber nichts mit dem eigentlichen Konflikt zu tun hat, der zwischen mir und der GF-Gemeinde fast von Beginn meiner Mitgliedschaft vor 2 Jahren an schwelt.

    Der Ausdruck „GF-Gemeinde“ ist bereits ein Hinweis auf das Problem. Im GF herrscht, was gewisse Themen betrifft, eine ganz merkwürdige Gruppensolidarität, die sich am offensten äußert, wenn jemand – was erfahrungsgemäß seit Jahren nur ich bin (!!) – Themen rund ums Christentum ohne Samthandschuhe, d.h. schonungslos, anpackt. Diese Solidarität hat regelmäßig zum Ziel, Christentum und Kirche gegen Statements abzuschotten, die ihrem Image abträglich sein könnten. Eine textkritische Haltung z.B., wie sie seit über einem Jahrhundert in außer-, aber auch innertheologischen Kreisen gegenüber den frühchristlichen Quellen praktiziert wird, ist der GF-Gemeinde völlig fremd. Ich hatte mehr als einmal bei diesbezüglichen Debatten das Gefühl, in eine Bibelstunde des Christlichen Vereins Junger Männer hereinzuplatzen, in der z.B. brav über Maria und Joseph räsonniert wird, als sei deren historische Existenz gänzlich unfragwürdig. Es fehlten nur noch die klingenden Weihnachtsglöckchen. Natürlich ging diese Beschaulichkeit sofort flöten, als ich meine Einwände vorbrachte. Ein dem Kirchenkritiker Karlheinz Deschner gewidmeter Thread entwickelte sich zu einer puren Hassorgie gegen diesen von humanen Motiven geleiteten Mann – ich hatte den Eindruck, er stünde kurz davor, von den erbosten Usern auf den Scheiterhaufen geschickt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht lange GF-Mitglied und äußerte mich nur in einem kurzen Artikel – natürlich als einziger – pro Deschner. Heute würde ich mit viel mehr Schwung gegen die moralisch gänzlich indifferente Ignoranz der Thread-Teilnehmer vorgehen.

    Es würde zu weit führen, weitere konkrete Beispiele für die notorisch christophile Haltung der GF-Majorität anzuführen; dass im GF eine dem Christentum gegenüber ausgesprochen positive, ja apologetische Haltung dominiert (mit mir als einziger Ausnahme), ist jedenfalls Fakt. Und darin liegt ein evidentes Problem: Wie kann es sein, dass im größten deutschen Internet-Forum für geschichtliche Themen nicht die Meinungvielfalt (bez. Christentum) besteht, wie sie in der realen deutschen Population eindeutig gegeben ist? Laut Emnid-Umfrage von 2013 glauben 19 Prozent der Bundesdeutschen über 14 Jahre (bei 502 Befragten) nicht an die historische Existenz von Jesus. Im GF aber bin ich der einzige Skeptiker! Das ist ein grobes statistisches Missverhältnis – das GF repräsentiert, was die Einstellung zu christlichen Themen angeht, bei weitem nicht die Meinungsvielfalt innerhalb der Gesamtbevölkerung. Am vermeintlich höheren durchschnittlichen Bildungsgrad der GF-User kann es nicht liegen, da diese, wie erwähnt, ganz kindlich naiv von Marias und Josephs historischer Existenz überzeugt sind und damit einen für „Ungebildete“ typischen Mangel an kritischem Bewusstsein demonstrieren.

    Da mir im GF außer mir selbst kein weiterer christentumkritischer User bekannt ist, kann ich wenig über die Gründe sagen, die zu dieser Einseitigkeit des GF geführt haben. Es scheint nie anders gewesen zu sein. Möglicherweise finden christentumkritische Leute, die vor einer evt. Neuanmeldung das GF erst mal durchchecken, schnell heraus, was für ein Klima hier herrscht, und verzichten dankend auf die Teilnehmerschaft. Das Forum „Religionskritik.de“ bietet sich für sie als passendere Platform an. Vielleicht fühlen sich eventuell christentumkritische User durch das mitunter aggressiv christophile Klima eingeschüchtert und halten sich zurück, um sich nicht den typischen Rudelattacken der GF-Gemeinde auszuliefern. Ich selbst bin jemand, der Konflikte nicht scheut und dem an der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden liegt, wenn dies in einem pluralistischen Rahmen geschieht – dieser Rahmen ist im GF aber null gegeben, wie ich nach fast 2 Jahren Mitgliedschaft nun endgültig konstatieren muss.

    Ganz besonders schlimm finde ich – um einen einzigen Namen zu nennen – das „Premiummitglied“ Ingeborg. Ich kenne sie hauptsächlich als hochemotional agierende Einpeitscherin, die ihre Gesinnungsgenossen methodisch gegen missliebige User (z.B. mich) oder religionsgeschichtliche Autoren aufhetzt.

    • Kesselflicka sagte:

      Doch, ich, Erik Erikson! Aber vermutlich werde ich heute gesperrt.
      Diese Nähe zur Kirche ist mir auch aufgefallen, wird aber vehement abgestritten.

    • Hallo Kesselflicka, ja, tatsächlich, wegen „Pöbelns“ Dabei hast Du seit Maí gerade mal einen problemlosen Beitrag geschrieben – wie hast Du denn „gepöbelt“? Via PN oder Bewertungssystem? Was denkst Du, sind die Gründe für Deine Sperre?

  11. Also zu letzterem, Ingeborg, können wir nur zustimmen, Du findest ihre Charakterisierung unter „Vorstellung einzelner User“. Sie ist ehemalige Moderatorin und definitiv jemand, der grossen Einfluss hat, wer gesperrt werden soll.

    Als besonders christliches Forum haben wir das GF eigentlich nicht gross wahregnommen, behaupten aber nicht, alle Winkel des Forums besonders gut zu kennen.

    Manchmal haben wir eher den Eindruck, dass sich die Mobber sagen, einfach der nächste, der um die Ecke kommt, wird rausgemobbt. Oder einfach die Meinung der Users gefällt einem der einflussreichen Damen und Herren nicht. Oder es passt die Nase nicht. Schwer zu sagen.

    Bei Zeiten werden wir uns das anschauen und hier ein Fazit ziehen.

  12. enki2014 sagte:

    Um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich meinem vorigen Beitrag noch folgendes hinzufügen:

    1)

    Die von mir verwendeten Wörter´christophil´ und ´christentumfreundlich´ als generalisierende Bezeichnung für die Einstellung der GF-Gemeinde sind nicht mit ´christlich´ gleichzusetzen. Ich behaupte nicht, dass sich die von mir angesprochene User-Majorität bewusst als christlich empfindet. Ich sage nur, dass sie in auffälliger und vorhersehbarer Weise bemüht ist, das Christentum gegen Darstellungen in Schutz zu nehmen, die ein negatives Licht auf es werfen (in verschiedenen Kontexten, z.B. Quellenfälschung, Intoleranz, Hexenwahn usw.). Sie identifizieren sich nicht mit dem Christentum, aber sie sympathisieren mit ihm. Das ist merkwürdig, da Atheisten normalerweise keine Sympathie für diese Religion empfinden. Ich kann mir diese Haltung nur so erklären, dass die entsprechenden User sich zwar für Atheisten halten, dass sie unbewusst aber christlich fühlen. Dass das in Einzelfällen möglich ist, wird sicher keiner bestreiten. Das GF scheint ein Sammelbecken für solche Einzelfälle zu sein.

    2)

    Ich glaube nicht, dass die aktuellen gegen mich gerichteten Attacken (die in solcher Heftigkeit nie zuvor gegen mich stattfanden) von zufälliger Natur sind, also nach dem Muster ´der nächste, der um die Ecke kommt, wird erschossen´, auch nicht, dass sie grundsätzlich gegen meine Person gerichtet sind (wie auch – sie kennen ja nur meine Texte). Beides ist nach immerhin 252 Beiträgen und 2 Jahren Mitgliedschaft eher unwahrscheinlich.

    Der unmittelbare Auslöser der Sperre ist in meinen sehr ´respektlosen´ Äußerungen gegenüber Ingeborg in meinen letzten beiden Artikeln zu suchen. So hat man mit ihr im GF vielleicht noch nie gesprochen. Um den anderen Usern gegenüber nicht das Gesicht zu verlieren, war sie geradezu gezwungen, meine Sperrung veranlassen.

    Der tiefere Grund für den Konflikt liegt darin, dass seit Jahren zwei gegensätzliche Paradigmen kollidieren: Das Paradigma des GF ist konservativ-bürgerlich und patriarchalisch. Mein Paradigma ist marxistisch und feministisch. (Mit ´marxistisch´ meine ich das marxistische Analyseverfahren, nicht aber das politisch-ökonomische Programm, das ich ablehne.) Dass bei dieser Reibung Funken schlagen, ist unvermeidlich.

    Typisch für Konservativ-Bürgerliche ist, sich selbst für die ideologiefreie Mitte zu halten und alle abweichenden Denkarten als links oder rechts einzuordnen, d.h. als unausgewogen. Manche User wurden gesperrt, weil sie als zu rechts galten. Ich gelte vermutlich als zu links. Deswegen unterstellt Ingeborg mir – in anderer, deutlich vulgärerer Formulierung – , jedes historische Thema ideologisch zu instrumentalisieren. Ich sage: Diese Argumentation ist eine typisch bürgerlich-konservative Rhetorik, die verschleiern soll, dass der eigene, eben konservative Standpunkt selbst Ausdruck eines unausgewogenen, d.h. auf patriarchalischen Werten gestützten Weltbildes ist. Daher wird im GF jede kritische Darstellung patriarchalischer Religionen (insbesondere Christentum) als ideologisch verdächtigt und abgewehrt. Schließlich ist das bürgerlich-konservative Weltbild ein Produkt der christlich-abendländischen Kultur. Dementsprechend werden auch alle (von mir vertretenen) Meinungen attackiert, welche eine prähistorische nicht-patriarchalische Religion (Urmutter-Kult) für wahrscheinlich halten oder die antike, bis in die sumerische Zeit zurückreichende soziale Niedrigstellung der Frau als Symptom einer patriarchalischen Frauenunterdrückung ansehen.

    All diese GF-Strategien sind kein Zufall, sondern Methode. Sie dienen dem Schutz des bürgerlich-konservativen Paradigmas.

  13. Man kann im GF wegen allem möglichen gesperrt werden. Es kann auch nur an Deiner Argumentation gelegen haben. Nach Diskussionen Im Thread der Varus Schlacht wurden auch schon Leute gesperrt, weil sie der Argumentation von El Qujote zuwiderliefen (siehe Post Armin Herrmann unter Sperrungen), auch wegen Protobulgaren kann man gemobbt werden (siehe Fall Kiprian), oder weil man einfach nervt (Fall oglokea). Wir kennen auch Fälle, wo jemand nach 12 000 Beiträgen gesperrt worden ist wie eine Reihe anderer, die mehr geschrieben haben und länger im Forum waren als Du.Dauer der Mitgliedschaft und Beitragsanzahl ist kein Schutz vor Mobbing.

    Dass Ingeborg sich eingeschaltet hat, kann zwar heissen, dass Du ihr missliebig geworden bist, es kann aber auch heissen, dass sie beauftragt worden ist, Dich rauszuekeln oder so zu provozieren, dass man Dich sperren kann. Sie ist eine erfahrene und erfolgreiche Mobbingsspezialistin.

    Die Moderatoren wie die grauen Eminenzen des GF sind Rechthaber, und wollen sich bisweilen um jeden Preis durchsetzten, das muss weder religiösen noch politischen oder gesellschaftlichen Hintergrund haben. Hier eine Rezension, die das recht gut beschreibt:

    http://www.ciao.de/geschichtsforum_de__Test_3209970

    Wie gesagt, Christophilie oder gar vehemente Verteidung des Glaubens oder der Bibel konnten wir nicht feststellen.

    • Heute haben wir auch die Sperre von Judas Phatre uns angeschaut, und ja, wir stimmen Dir zu, eine gewisse Aversion gegen allzu grosse Kritik kann man schon feststellen.

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